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Sterbe- und Trauerbegleitung

Lange Zeit war der Tod ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens. Er hatte seinen Ort inmitten der Familie und der Gesellschaft. Noch heute wünschen sich achtzig Prozent der Deutschen, zu Hause zu sterben. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Tatsächlich sterben achtzig Prozent der älteren Menschen in Krankenhäusern oder in Pflegeeinrichtungen. Der Tod wird zunehmend in die Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe verlagert. Dies hat zur Konsequenz, dass sich auch Pflege- und Betreuungskräfte mit immer weitreichenderen Fragestellungen beschäftigen müssen.

Neben der Thematik der „Sterbebegleitung“ sollte aber auch die Trauerbearbeitung und Trauerverarbeitung von allen am Prozess Beteiligten nicht vergessen werden. Bestimmt zeigt auch Ihre Berufserfahrung, dass es immer wieder Kollegen gibt, die den Kontakt mit Trauernden vermeiden. Warum ist das so? Vielfach geschieht dies, weil die Kollegen nicht wissen, wie mit Trauernden kommuniziert werden kann. Mitunter sind es aber schon kleine Tipps, die helfen können.

Die Kommunikation mit Trauernden (Angehörigen, Kollegen, anderen Bewohnern etc.) stellt somit also einen der wichtigsten Bausteine im Rahmen der Kundenbeziehung dar. Im Rahmen dieser Schulung erhalten Sie wichtige Hinweise darauf, welche Veränderungen heute das Sterben prägen. Ferner erhalten Sie Tipps, wie Trauerbegleitung so lange professionell geleistet werden kann, bis alle Beteiligten das Gefühl haben, in Ruhe voneinander Abschied genommen zu haben.

Inhalte

  • Vorstellung der fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross
  • Kritische Reflexion zu den fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross und damit verbundene Fallanalysen
  • Vorstellung von sinnvollen pflegefachlichen Interventionen im Rahmen der einzelnen Phasen
  • Darstellung von Modulen für die Sterbebegleitung im Rahmen eines professionell erstellten Sterbebegleitungskonzepts
  • Was bedeutet Trauer überhaupt für Hinterbliebene (Angehörige, Mitarbeiter etc.)?
  • Tipps für die Kommunikation mit Trauernden
  • Trauerkonzepte und Trauerphasenmodelle: Vorstellung der vier Trauerphasen nach Verena Kast
    Kritische Reflexion zu den vier Trauerphasen nach Verena Kast und damit verbundene Fallanalysen

Angebotsnummer
P3030

Zielgruppe
Pflegekräfte aller Ebenen

Teilnehmeranzahl
Bis 12 Personen

Zeitlicher Rahmen
6 bis 8 Zeitstunden

Trainer/in
Dr. Mercedes Stiller

Der Preis ist vom jeweiligen Umfang der Leistungen und den Reisekosten abhängig.

Diese Veranstaltung ist auch als Fortbildungsnachweis für Präsenzkräfte und Alltagsbegleiter geeignet.