info@sp-kommunikation.de
Rufen Sie uns an:+49 (0) 4122 98 56 977
schliessen

Das Indikatorenmodell im Unternehmen anwenden

Ab dem Herbst 2019 können alle voll- und teilstationären Einrichtungen der Altenpflege in Deutschland alle sechs Monate ihre Qualitätsindikatoren an die Datenauswertungsstelle (DAS) melden. Mit Hilfe der Daten erhalten die Unternehmen eine Rückmeldung über die erreichte Ergebnisqualität im Vergleich zu dem bundesdeutschen Durchschnitt. Dieses bedeutet, dass die eigene Ergebnisqualität für die Steuerung des Pflegeprozesses absolut im Vordergrund stehen wird. Die 10 Indikatoren, zum Teil in definierte Subgruppen untergliedert, werden systematisch für jeden Bewohner der Einrichtung in eine Datenmaske und im weiteren Verlauf des Prozesses mit Hilfe der genutzten EDV-Dokumentation eingegeben.

Die Indikatoren sind:

  1. Die erhaltene Mobilität (zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe)
  2. Die erhaltene Selbstständigkeit bei Alltagsverrichtungen (zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe)
  3. Die erhaltene Selbstständigkeit bei der Gestaltung des Lebensalltags
  4. Vorfall einer Dekubitusentstehung (zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe)
  5. Vorfall von schwerwiegenden Sturzfolgen (zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe)
  6. Der unbeabsichtigte Gewichtsverlust (zwei Kennzahlen für jeweils eine Risikogruppe)
  7. Die Durchführung eines Integrationsgesprächs
  8. Die Anwendung von Gurten
  9. Die Anwendung von Bettseitenteilen
  10. Die Aktualität der Schmerzeinschätzung

Zentral hierfür ist der sichere Umgang mit dem Begutachtungsinstrument, mittels dessen die jeweiligen Pflegegrade seit 2017 ermittelt werden. Unternehmen, deren Pflegegradmanagement aktuell ist, werden bei der Implementierung des Eingabeprozesses große Vorteile genießen. Deshalb wird jeder Einrichtung von Anfang geraten, sich mit den detaillierten Inhalten des Begutachtungsinstrumentes (NBI) auseinanderzusetzen.

Mitte 2020 werden die Ergebnisdaten der Unternehmen veröffentlicht und somit als Qualitätsmerkmal für die Einrichtungen zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen die Unternehmen nicht nur ihre damit verbundenen Prozesse, sondern auch die systematische Eingabestruktur fehlerfrei beherrschen. Deshalb ist es ratsam, schon ab dem Herbst 2019 die Daten zu übermitteln, da die letzten beiden Datensätze veröffentlicht werden. Somit besteht bei der ersten Datenübermittlung noch die Möglichkeit, „Fehler“ zu machen, die nicht an die Öffentlichkeit geraten. Des Weiteren erfolgt ab Herbst 2019 eine Plausibilitätsprüfung im Rahmen der MDK-Überprüfungen. Dieses Seminar gibt Ihnen einen Überblick über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Umsetzung der diesbezüglichen Forderungen und zudem ermöglicht es Ihnen – anhand von Beispielen – die wesentlichen und richtigen Ergebnisdaten zu ermitteln.

Inhalte

  • Der Grundgedanke der Darstellung der Qualitätsindikatoren im Zusammenhang mit der pflegerischen Ergebnisqualität
  • Die Struktur der einzelnen Qualitätsindikatoren
  • Beispiele für die Verbindung und den Kriterien aus dem Begutachtungsinstrument (NBI)
  • Zusammenstellung von Subgruppen und Ausschlusskriterien
  • Die Plausibilitätsüberprüfungen durch die DAS und den MDK ab dem vierten Quartal 2019
  • Qualifikationsanforderungen an Verantwortliche und Pflegefachkräfte
  • Implementierung eines Umsetzungsprozesses

Angebotsnummer
M3164

Zielgruppe
Pflegedienstleitungen
Wohnbereichsleitungen
Qualitätsbeauftragte
Pflegefachkräfte

Teilnehmeranzahl
Bis 12 Personen

Zeitlicher Rahmen
1 Tag
für Unternehmen, deren Mitarbeiter regelmäßig mit dem NBI arbeiten (6 Stunden)
2 Tage für Unternehmen deren Mitarbeiter nicht regelmäßig mit dem NBI arbeiten (12 Stunden)
Der genaue Bedarf Ihres Unternehmens wird in einem kostenlosen Vorgespräch ermittelt.

Trainer
Frank von Pablocki

Der Preis ist vom jeweiligen Umfang der Leistungen und den Reisekosten abhängig.