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Teil 1: Die strukturierte Personalentwicklung

2021 werden wir eine Serie zu dem Thema “Personalentwicklung” veröffentlichen. Diese soll Ihnen eine Idee vermitteln, welche Methoden in der Personalentwicklung aus unserer Sicht möglich sind und wie Sie sie jeweils anzuwenden können.

In diesem Beitrag werden grundlegende Gedanken zum Thema „Personalentwicklung“ diskutiert.

Die Personalentwicklung fängt von „Oben“ an

Die Entwicklung eines jedes Mitarbeitenden sollte ein generelles Ziel eines jeden Unternehmens sein und als dieses vor allem von dem Management mitgetragen werden. In diesem Zusammenhang ist es unwichtig, wie groß das Unternehmen ist. Denn überall sind die gleichen Prinzipien zu finden. Ob es sich um ein Unternehmen mit 20 oder 2.000 Mitarbeitenden handelt.

In vielen Unternehmen der Altenhilfe wird die Entwicklung der Mitarbeitenden schon im Leitbild thematisiert. Bei einer genaueren Betrachtung der Abläufe zeigt sich jedoch sehr schnell, dass es über ein gewisses Maß an externen bzw. internen Schulungsangeboten nicht hinaus geht. Das ist aus unserer Sicht kein klarer Nachweis für eine strukturierte Personalentwicklung. Das Unternehmen muss sich im Vorwege überlegen, wie wichtig es die Personalentwicklung ansieht. Es muss ein Konzept verfasst werden, in dem beschrieben wird, welche Methoden angewendet und welche Ziele verfolgt werden.

Denn von dieser Entscheidung hängen die nachfolgend dargestellten strukturellen Vorgaben und die in den nächsten Beiträgen beschriebenen Methoden ab.

Die Personalentwicklung ist ein Prozess

Es ist wichtig, die Personalentwicklung im Sinne eines Prozesses zu „denken“, der eine klare und transparente Struktur im Bereich der Ziele, der Maßnahmen und der Ergebnisse aufweist. Um diese Vorgehensweise zu überwachen, sollte eine verantwortliche Person benannt werden, die die Mitarbeitenden und deren Qualifikationsstände und deren Entwicklungsverläufe kontinuierlich im Blick behält. In größeren Unternehmen ist eine Personalentwicklungsabteilung/HR-Abteilung (Human Ressource) unabdingbar. Leichter wird es durch den Einsatz von digitalen Lösungen, um den Werdegang eines Mitarbeitenden abzubilden. Denn je mehr Mitarbeitende zu managen sind, umso schwieriger ist es, die einzelnen Entwicklungs- und Fortbildungsfortschritte eines Mitarbeitenden zu dokumentieren.

Die Personalentwicklung braucht Ziele

Das generelle Ziel, das jedes Unternehmen in den Fokus rücken muss, ist die eigene Mitarbeiterbindung. Denn die Fluktuation der Mitarbeitenden ist eine teure Angelegenheit. Auch, wenn dieses stark von der Funktion und der Position der jeweiligen Person abhängig ist. Für einen Mitarbeiterwechsel sind mit Kosten zwischen 10.000,00 Euro und 20.000,00 Euro zu rechnen! In diesem Zusammenhang werden alle Mehrausgaben von der Kündigung des jetzigen Mitarbeiters bis hin zur vollständigen Einarbeitung eines neuen Mitarbeitenden berücksichtigt.

Bevor mit einer strukturierten Personalentwicklung begonnen werden kann, sind generelle Gedanken zum systematischen Vorgehen wichtig. Welche globalen Erwartungen sind an die Mitarbeitenden definiert (z.B. 20 Schulungseinheiten pro Jahr pro Mitarbeitenden) und was wird von den einzelnen Personen erwartet (z.B. verbesserter Umgang mit der Pflegedokumentation)? Denn, je klarer für jeden die persönlichen Ziele definiert sind, desto leichter identifiziert sich der einzelne Mitarbeitende mit seinen Zielen. Deshalb sollten alle Ziele im Sinne der SMART-Formel (spezifisch, messbar, anspruchsvoll, realistisch, terminiert) definiert werden.

Eine aktive Personalentwicklung ist aus unserer Sicht ein wesentlicher Beitrag zur Mitarbeiterbindung.

Die Personalentwicklung ist transparent

Neben den Ergebnissen der einzelnen Maßnahmen, sollten auch die Möglichkeiten, die Sie in Ihrem Unternehmen anbieten, sehr transparent dargestellt werden. Dafür bieten sich das Intranet oder interne Publikationen an. Implementieren Sie einen Kommunikations- und Informationsmechanismus, der es den verschiedenen Beteiligten ermöglicht, über ihre Fortschritte und Erfahrungen zu berichten.

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Die weiteren Beiträge im Jahr 2021

  • Die Einarbeitung konsequent durchführen.
  • Die Aufstiegsförderung zeitnah planen.
  • Das Training-on-the-job effektiv durchführen.
  • Die Personalentwicklungsgespräche zielgerichtet führen.
  • Die internen Schulungen strukturiert abbilden.
  • Die Methoden des Coachings, der Supervision und Mediation in der Personalentwicklung.
  • Die persönliche Entwicklung und die Teamentwicklung systematisch durchführen.
  • Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung im Sinne der Personalentwicklung planen und umsetzen.

Haben Sie weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesem Beitrag? Dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung

Frank von Pablocki
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Quelle für das Foto: Frank von Pablocki

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